3. Juli 2019: Empowerment- und Vernetzungsraum für lehrende und in Schule beschäftigte Personen

03. Juli 2019 // 13:00 bis 17:00

Empowerment- und Vernetzungsraum

für lehrende und in Schule beschäftigte Personen mit Migrationsgeschichten sowie Personen, die Rassismuserfahrungen machen

 

Mitgestaltet von:

Ely Almeida (LAG pokuBi Sachsen e.V./ Steinhaus Bautzen)

Toan Quoc Nguyen (Bildungswerkstatt Migration und Gesellschaft, Berlin)

Linh Tran (VSP e.V., Schulsozialarbeit)

Für die Teilnahme an der Praxiswerkstatt laden wir lehrende und in Schule beschäftigte Personen mit Migrationsgeschichten, Personen, die Rassismuserfahrungen machen, migrierte Pädagog*innen und Lehramtsstudierende ein

Nur sehr wenige migrierte Pädagog*innen und Pädagog*innen of Color sind in Dresden im System Schule beschäftigt: als Lehrer*innen, als Sozialpädagog*innen, Hort-Erzieher*innen oder seit einiger Zeit auch als ‚Kulturmittler*innen‘. Mit einem neuen Programm für ‚Schulassistenz‘ können möglicherweise demnächst noch einige weitere Personen einen Zugang zur Schule bekommen. Die Hürden für Pädagog*innen mit einem ausländischen Abschluss für einen (Wieder-)Einstieg im schulischen Bereich in Sachsen sind weiterhin hoch. Auch unter Lehramt Studierenden sind kaum migrierte Personen und Personen of Color.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Inklusive Schule in der Migrationsgesellschaft: Handelnde Teilhabe für alle, aber wie?“ möchten wir einen Empowerment- und Vernetzungs-Raum ausschließlich für lehrende und in Schule beschäftigte Personen mit Migrationsgeschichten, Personen, die Rassismuserfahrungen machen, migrierte Pädagog*innen und Lehramtsstudierende anbieten.

Wir möchten uns über die Erfahrungen austauschen, die Personen in den jeweiligen Schulkontexten oder im Studium machen. Mit welchen Zuschreibungen sind Sie konfrontiert? Wie gehen Sie damit um? Welche Unterstützung haben Sie oder brauchen Sie? Was hilft Ihnen und gibt Ihnen Kraft für ihre Arbeit? Was sind Herausforderungen, Widerstände und Belastungen aufgrund Ihrer Positionierung und Erfahrungen zu den Themen Migration und Rassismus? Wie können wir gemeinsam stärker werden?

 

Klicken Sie hier für alle Infos als pdf.

Migration – Flucht – Bildung

Migration-Flucht-Bildung. Bildungsorte einer sich öffnenden Stadt

Das Projekt richtet sich an Dresden und verfolgt das Anliegen, (Stadt-)Bildungsarbeit auszubauen und zu stärken. In Kooperation mit unterschiedlichen Stadt(bildungs)akteuren entwickeln und realisieren wir Teilprojekte zur Einbindung von Migrant*innen als Bildungsakteur*innen, Qualifizierung von Pädagog*innen, institutionellen Öffnung von Bildungseinrichtungen und Bewusstseinsbildung über die Normalität und Bedeutung der städtischen Migration.

Unter anderem bietet unser Projekt: Vernetzung und Lobbyarbeit von geflüchteten und migrierte Pädagog*innen und Bildungsakteure in Sachsen (Netzwerk ‚Pädagog*innen für die Migrationsgesellschaft‘); Veranstaltungen mit Einbezug unterschiedlicher Stadt- und Bildungsakteure zum Austausch über Konzepte und Perspektiven an der Schnittstelle zwischen Stadt, Migration und Zugehörigkeit (Veranstaltungsreihe ‚Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung‘); Fortbildungen für Pädagog*innen im Kontext Schule ( ‚Schule Inklusiv‘: Fortbildungen und Praxiswerkstätte); Situationsanalyse zur Einbindung von Themen Migration, Flucht, globale Not in Curricula /Qualifizierung des pädagogischen Personals/Einbindung von Geflüchteten und Migrant*innen als Teilnehmende und Akteur*innen der Bildung.

Kontakt mfb[at]pokubi-sachsen.de Tel.: (0351) 850 75 162 Gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramm ‚Integrative Maßnahmen'. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. gefördert durch: Im Folgenden sind die Teilprojekte aufgelistet: