11.11.2020: Praxiswerkstatt ‚Inklusive Schule in der Migrationsgesellschaft’

Praxiswerkstatt ‚Inklusive Schule in der Migrationsgesellschaft‘
Brauchen migrierte Jugendliche spezifische Angebote – Praktische Perspektiven
11. November 2020 / 14.00 – 17.00 Uhr / Ort: Rathaus Dresden, Beratungsraum 3-200, Dr.-Külz-Ring 19 (barrierefrei)
In unserer Praxiswerkstatt im September setzten wir uns mit gesellschaftlich dominanten Perspektiven auf (migrierte) Männlichkeiten und damit verbundenen Differenz(re)produktionen auseinander. Die Praxiswerkstatt im Oktober musste leider ausfallen.
Bei unserer kommenden Praxiswerkstatt wollen wir das Thema wieder aufgreifen und vertiefend auf einer praktischen Ebene bearbeiten. Hierzu möchten wir gemeinsam einige konkrete Angebote betrachten und analysieren: Wie werden Jugendliche angesprochen? Was finden Sie hilfreich und überzeugend, wo erkennen Sie Fallstricke? Welche Haltung wird im jeweiligen Angebot deutlich? Welche Rahmung brauchen Angebote und wie können sie inhaltlich gestaltet werden?
Danilo Starosta (Fachstelle Jugendhilfe, Kulturbüro Sachsen e.V.) hat sich bereit erklärt, einen kurzen Einblick in von ihm umgesetzte Projekte zu geben, um sich über diese auszutauschen und zu reflektieren. Er hat u.a. zu den Bedarfen von jungen Menschen in Flucht- und Migrationskontexten an Jugendarbeit in Sachsen geforscht. Zudem hat er ein Filmprojekt und ein Theaterprojekt pädagogisch begleitet, welche mit Jugendlichen mit verschiedenen Migrationsbezügen entwickelt und umgesetzt wurden.
Wir möchten Sie einladen, Angebote aus Ihrer eigenen Praxis mitzubringen, um diese gemeinsam zu besprechen. Wenn Sie an der Besprechung von konkreten Angeboten aus ihrer eigenen Praxis interessiert sind, geben Sie es bitte bei der Anmeldung an.
Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuell geltenden Hygienevorschriften statt.
Für die Teilnahme an der Praxiswerkstatt am 11.11. bitten wir um die Anmeldung bis zum 4. November 2020 unter: mfb@pokubi-sachsen.de
Dies wird die letzte Praxiswerkstatt im Jahr 2020 sein.
Das Projekt “Migration – Flucht – Bildung” wird gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Zudem kooperieren wir u.a. mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

 

Migration – Flucht – Bildung

Migration-Flucht-Bildung. Bildungsorte einer sich öffnenden Stadt

Das Projekt richtet sich an Dresden und verfolgt das Anliegen, (Stadt-)Bildungsarbeit auszubauen und zu stärken. In Kooperation mit unterschiedlichen Stadt(bildungs)akteuren entwickeln und realisieren wir Teilprojekte zur Einbindung von Migrant*innen als Bildungsakteur*innen, Qualifizierung von Pädagog*innen, institutionellen Öffnung von Bildungseinrichtungen und Bewusstseinsbildung über die Normalität und Bedeutung der städtischen Migration.

Unter anderem bietet unser Projekt: Vernetzung und Lobbyarbeit von geflüchteten und migrierte Pädagog*innen und Bildungsakteure in Sachsen (Netzwerk ‚Pädagog*innen für die Migrationsgesellschaft‘); Veranstaltungen mit Einbezug unterschiedlicher Stadt- und Bildungsakteure zum Austausch über Konzepte und Perspektiven an der Schnittstelle zwischen Stadt, Migration und Zugehörigkeit (Veranstaltungsreihe ‚Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung‘); Fortbildungen für Pädagog*innen im Kontext Schule ( ‚Schule Inklusiv‘: Fortbildungen und Praxiswerkstätte); Situationsanalyse zur Einbindung von Themen Migration, Flucht, globale Not in Curricula /Qualifizierung des pädagogischen Personals/Einbindung von Geflüchteten und Migrant*innen als Teilnehmende und Akteur*innen der Bildung.

Kontakt mfb[at]pokubi-sachsen.de Tel.: (0351) 850 75 162 Gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramm ‚Integrative Maßnahmen'. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.   Im Folgenden sind die Teilprojekte aufgelistet: