Fortbildung: 3./4.9. & 29.10. Migrationsgesellschaftliche Öffnung – Institutionelle Veränderungen nachhaltig gestalten

Thema:
Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Durch Migration verändert sich eine Gesellschaft, es entstehen neue Dynamiken und Herausforderungen. Daraus ergibt sich die demokratische Aufgabe, migrationsgesellschaftliche Vielfalt auf allen Ebenen der Gesellschaft mitzudenken, um allen Menschen – unabhängig ihrer Herkunft oder anderer Merkmale – die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und ihre Gleichstellung zu bewirken. Darauf zielt das Konzept der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung ab. Es bietet alternative Handlungs- und Denkmöglichkeiten zur Problematisierung von Migration und zum Fokus auf z.B. kulturelle Unterschiede. Vielmehr nimmt das Konzept in den Blick, wie z.B. diese Unterscheidungen dazu beitragen, dass die demokratischen Rechte auf Teilhabe und Gleichstellung vieler Gruppen in Deutschland nicht erfüllt werden. Für Organisationen ergibt sich daraus die Chance, ihre eigenen Strukturen dahingehend zu verändern, dass ihre Angebote und Arbeitsplätze in angemessenem Maß von unter-schiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in Anspruch genommen werden können. Der migrationsgesellschaftliche Ansatz bietet einen Rahmen, um diskriminierende Strukturen in der eigenen Organisation zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zum Abbau von Ausgrenzungsmechanismen zu entwickeln. Migrationsgesellschaftliche Öffnung befähigt Organisationen somit dazu, die demokratischen Prinzipien von gleicher Teilhabe, Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Inhalt:
In der Fortbildung der Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. (LAG pokuBi) werden gesellschaftliche Diskriminierungsstrukturen betrachtet und der Ansatz der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung umfassend vorgestellt. Es werden Gründe erarbeitet, wieso diversitätssensible Organisationsentwicklung benötigt wird und wie sie dazu beiträgt, dass die diskriminierungsfreie Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft gewährleistet wird. Basierend darauf besteht die Möglichkeit den aktuellen Ist-Zustand in der eigenen Organisation oder Initiative zu reflektieren sowie mögliche bestehende Zugangsbarrieren von Menschen mit Migrations-
und/oder Fluchterfahrung herauszuarbeiten. Der zweite Teil der Fortbildung ist praktisch auf das eigene Arbeitsfeld ausgerichtet – hierbei besteht Raum dafür, konkrete Handlungsperspektiven für die Öffnung der eigenen Organisation zu entwickeln.

Zielgruppe:
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen, die Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung mit ihren Angeboten besser erreichen und ihre Mitarbeit aktiv fördern möchten. Außerdem richtet sie sich an interessierte Einzelpersonen am Thema.

Ort und Zeiten:
Handwerkskammer Chemnitz (3.9. 10-17 Uhr & 4.9.2019 9-16 Uhr); Chemnitz Open Space (29.10.2019, 10-17 Uhr)

Kosten:

  • 150 € – für Mitarbeiter*innen von Institutionen

  • 50 € – Ehrenamtliche

  • 65 € – Aufschlag für Übernachtung vom 3. zum 4.9. im Hotel in Chemnitz (Einzelzimmer)

  • Mittagessen, Snacks und Getränke werden während der Seminarzeiten bereitgestellt.

    Anmeldung:
    Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail (ggf. unter Angabe der Institution) an partizipation@pokubi-sachsen.de bis 9.8.2019 (bei Übernachtungswunsch 3.-4.9. bis 22.7.) an.

    Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, ob Sie im Hotel übernachten möchten und ob Sie Lebensmittelunverträglichkeiten oder Diätwünsche haben. Die Fortbildung ist in deutscher Sprache konzipiert. Bitte schreiben Sie uns, was wir tun können, um Ihre Teilnahme zu ermöglichen. Bei Bedarf organisieren wir gerne eine Sprachmittlung oder Kinderbetreuung. Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht.

    Referent*innen: Trainer*innen der LAG pokuBi

    Bild von Mr. Thinktank https://www.flickr.com/photos/tahini/4413454974/

    Fortbildung: 3./4.9. & 29.10. Migrationsgesellschaftliche Öffnung – Institutionelle Veränderungen nachhaltig gestalten

    Thema: Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Durch Migration verändert sich eine Gesellschaft, es entstehen neue Dynamiken und Herausforderungen. Daraus ergibt sich die demokratische Aufgabe, migrationsgesellschaftliche Vielfalt auf allen Ebenen der Gesellschaft mitzudenken, um allen Menschen – unabhängig ihrer Herkunft oder anderer Merkmale – die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und ihre Gleichstellung zu bewirken. Darauf zielt das Konzept der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung ab. Es bietet alternative Handlungs- und Denkmöglichkeiten zur Problematisierung von Migration und zum Fokus auf z.B. kulturelle Unterschiede. Vielmehr nimmt das Konzept in den Blick, wie z.B. diese Unterscheidungen dazu beitragen, dass die demokratischen Rechte auf Teilhabe und Gleichstellung vieler Gruppen in Deutschland nicht erfüllt werden. Für Organisationen ergibt sich daraus die Chance, ihre eigenen Strukturen dahingehend zu verändern, dass ihre Angebote und Arbeitsplätze in angemessenem Maß von unter-schiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in Anspruch genommen werden können. Der migrationsgesellschaftliche Ansatz bietet einen Rahmen, um diskriminierende Strukturen in der eigenen Organisation zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zum Abbau von Ausgrenzungsmechanismen zu entwickeln. Migrationsgesellschaftliche Öffnung befähigt Organisationen somit dazu, die demokratischen Prinzipien von gleicher Teilhabe, Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit zu gewährleisten. Inhalt: In der Fortbildung der Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. (LAG pokuBi) werden gesellschaftliche Diskriminierungsstrukturen betrachtet und der Ansatz der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung umfassend vorgestellt. Es werden Gründe erarbeitet, wieso diversitätssensible Organisationsentwicklung benötigt wird und wie sie dazu beiträgt, dass die diskriminierungsfreie Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft gewährleistet wird. Basierend darauf besteht die Möglichkeit den aktuellen Ist-Zustand in der eigenen Organisation oder Initiative zu reflektieren sowie mögliche bestehende Zugangsbarrieren von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung herauszuarbeiten. Der zweite Teil der Fortbildung ist praktisch auf das eigene Arbeitsfeld ausgerichtet – hierbei besteht Raum dafür, konkrete Handlungsperspektiven für die Öffnung der eigenen Organisation zu entwickeln. Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen, die Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung mit ihren Angeboten besser erreichen und ihre Mitarbeit aktiv fördern möchten. Außerdem richtet sie sich an interessierte Einzelpersonen am Thema. Ort und Zeiten: Handwerkskammer Chemnitz (3.9. 10-17 Uhr & 4.9.2019 9-16 Uhr); Chemnitz Open Space (29.10.2019, 10-17 Uhr) Kosten:

  • 150 € - für Mitarbeiter*innen von Institutionen

  • 50 € - Ehrenamtliche

  • 65 € - Aufschlag für Übernachtung vom 3. zum 4.9. im Hotel in Chemnitz (Einzelzimmer)

  • Mittagessen, Snacks und Getränke werden während der Seminarzeiten bereitgestellt. Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail (ggf. unter Angabe der Institution) an partizipation@pokubi-sachsen.de bis 9.8.2019 (bei Übernachtungswunsch 3.-4.9. bis 22.7.) an. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, ob Sie im Hotel übernachten möchten und ob Sie Lebensmittelunverträglichkeiten oder Diätwünsche haben. Die Fortbildung ist in deutscher Sprache konzipiert. Bitte schreiben Sie uns, was wir tun können, um Ihre Teilnahme zu ermöglichen. Bei Bedarf organisieren wir gerne eine Sprachmittlung oder Kinderbetreuung. Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht. Referent*innen: Trainer*innen der LAG pokuBi Bild von Mr. Thinktank https://www.flickr.com/photos/tahini/4413454974/