17./18.6. und 9.9.2020 “Migrationsgesellschaftliche Öffnung – Institutionelle Veränderungen nachhaltig gestalten”

Webinar/Fortbildung (ggf. Präsenzveranstaltung)

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juni 2020 an.

Thema: Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Durch Migration verändert sich eine Gesellschaft, es entstehen neue Dynamiken und Herausforderungen. Daraus ergibt sich die demokratische Aufgabe, migrationsgesellschaftliche Vielfalt auf allen Ebenen der Gesellschaft mitzudenken, um allen Menschen – unabhängig ihrer Herkunft oder anderer Merkmale – die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und ihre Gleichstellung zu bewirken. Darauf zielt das Konzept der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung ab. Es bietet alternative Handlungs- und Denkmöglichkeiten zur Problematisierung von Migration und zum Fokus auf z.B. kulturelle Unterschiede. Vielmehr nimmt das Konzept in den Blick, wie z.B. diese Unterscheidungen dazu beitragen, dass die demokratischen Rechte auf Teilhabe und Gleichstellung vieler Gruppen in Deutschland nicht erfüllt werden. Für Organisationen ergibt sich daraus die Chance, ihre eigenen Strukturen dahingehend zu verändern, dass ihre Angebote und Arbeitsplätze in angemessenem Maß von unter-schiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in Anspruch genommen werden können. Der migrationsgesellschaftliche Ansatz bietet einen Rahmen, um diskriminierende Strukturen in der eigenen Organisation zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zum Abbau von Ausgrenzungsmechanismen zu entwickeln. Migrationsgesellschaftliche Öffnung befähigt Organisationen somit dazu, die demokratischen Prinzipien von gleicher Teilhabe, Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Inhalt: In der Fortbildung der Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. (LAG pokuBi) werden gesellschaftliche Diskriminierungsstrukturen betrachtet und der Ansatz der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung umfassend vorgestellt. Es wird erarbeitet, wie diversitätssensible Organisationsentwicklung zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft beiträgt. Basierend darauf besteht die Möglichkeit den aktuellen Ist-Zustand in der eigenen Organisation oder Initiative zu reflektieren sowie mögliche bestehende Zugangsbarrieren von Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrung herauszuarbeiten. Der zweite Teil der Fortbildung ist praktisch auf das eigene Arbeitsfeld ausgerichtet – hierbei besteht Raum dafür, konkrete Handlungsperspektiven für die Öffnung der eigenen Organisation zu entwickeln.

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen (insbesondere aus Sachsen), die Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrung mit ihren Angeboten besser erreichen und ihre Mitarbeit aktiv fördern möchten. Außerdem richtet sie sich an am Thema interessierte Einzelpersonen.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Interesse am Webinar per E-Mail (ggf. unter Angabe der Institution) an partizipation@pokubi-sachsen.de bis zum 10.06.20 an.

Sollte eine Präsenzveranstaltung mit Schutz- und Hygienemaßnahmen doch möglich sein, behalten wir uns vor die Fortbildung bzw. Teile der Fortbildung als Präsenzseminar in Chemnitz anzubieten. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an,

  • ob Ihre Anmeldung auch für ein mögliches Präsenzseminar gilt,
  • ob Sie bei einer Präsenzveranstaltung die Übernachtung im Hotel wünschen,
  • ob Sie Lebensmittelunverträglichkeiten oder Diätwünsche haben

Kosten:
150 € – für Mitarbeiter*innen von Institutionen
50 € – Ehrenamtliche
optional 65 € – Übernachtung im Hotel in Chemnitz (Einzelzimmer)

Die Fortbildung ist in deutscher Sprache konzipiert. Bitte schreiben Sie uns, was wir tun können, um Ihre Teilnahme zu ermöglichen. Bei Bedarf organisieren wir gerne eine Sprachmittlung oder Kinderbetreuung (bei Präsenzseminar).

Referent*innen: Trainer*innen der LAG pokuBi

Ausschreibung als pdf

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts >Partizipation ermöglichen – institutionelle Veränderungen begleiten< (gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramm ‚Integrative Maßnahmen‘) und in Kooperation mit dem Projekt Comparti des Agiua e.V. (Förderung durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) durchgeführt .

17./18.6. und 9.9.2020 “Migrationsgesellschaftliche Öffnung – Institutionelle Veränderungen nachhaltig gestalten”

Webinar/Fortbildung (ggf. Präsenzveranstaltung)

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juni 2020 an.

Thema: Deutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Durch Migration verändert sich eine Gesellschaft, es entstehen neue Dynamiken und Herausforderungen. Daraus ergibt sich die demokratische Aufgabe, migrationsgesellschaftliche Vielfalt auf allen Ebenen der Gesellschaft mitzudenken, um allen Menschen – unabhängig ihrer Herkunft oder anderer Merkmale – die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und ihre Gleichstellung zu bewirken. Darauf zielt das Konzept der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung ab. Es bietet alternative Handlungs- und Denkmöglichkeiten zur Problematisierung von Migration und zum Fokus auf z.B. kulturelle Unterschiede. Vielmehr nimmt das Konzept in den Blick, wie z.B. diese Unterscheidungen dazu beitragen, dass die demokratischen Rechte auf Teilhabe und Gleichstellung vieler Gruppen in Deutschland nicht erfüllt werden. Für Organisationen ergibt sich daraus die Chance, ihre eigenen Strukturen dahingehend zu verändern, dass ihre Angebote und Arbeitsplätze in angemessenem Maß von unter-schiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in Anspruch genommen werden können. Der migrationsgesellschaftliche Ansatz bietet einen Rahmen, um diskriminierende Strukturen in der eigenen Organisation zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zum Abbau von Ausgrenzungsmechanismen zu entwickeln. Migrationsgesellschaftliche Öffnung befähigt Organisationen somit dazu, die demokratischen Prinzipien von gleicher Teilhabe, Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Inhalt: In der Fortbildung der Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. (LAG pokuBi) werden gesellschaftliche Diskriminierungsstrukturen betrachtet und der Ansatz der Migrationsgesellschaftlichen Öffnung umfassend vorgestellt. Es wird erarbeitet, wie diversitätssensible Organisationsentwicklung zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft beiträgt. Basierend darauf besteht die Möglichkeit den aktuellen Ist-Zustand in der eigenen Organisation oder Initiative zu reflektieren sowie mögliche bestehende Zugangsbarrieren von Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrung herauszuarbeiten. Der zweite Teil der Fortbildung ist praktisch auf das eigene Arbeitsfeld ausgerichtet – hierbei besteht Raum dafür, konkrete Handlungsperspektiven für die Öffnung der eigenen Organisation zu entwickeln.

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen (insbesondere aus Sachsen), die Menschen mit Migrations- und Rassismuserfahrung mit ihren Angeboten besser erreichen und ihre Mitarbeit aktiv fördern möchten. Außerdem richtet sie sich an am Thema interessierte Einzelpersonen.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Interesse am Webinar per E-Mail (ggf. unter Angabe der Institution) an partizipation@pokubi-sachsen.de bis zum 10.06.20 an.

Sollte eine Präsenzveranstaltung mit Schutz- und Hygienemaßnahmen doch möglich sein, behalten wir uns vor die Fortbildung bzw. Teile der Fortbildung als Präsenzseminar in Chemnitz anzubieten. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an,

  • ob Ihre Anmeldung auch für ein mögliches Präsenzseminar gilt,
  • ob Sie bei einer Präsenzveranstaltung die Übernachtung im Hotel wünschen,
  • ob Sie Lebensmittelunverträglichkeiten oder Diätwünsche haben
Kosten: 150 € - für Mitarbeiter*innen von Institutionen 50 € - Ehrenamtliche optional 65 € - Übernachtung im Hotel in Chemnitz (Einzelzimmer)

Die Fortbildung ist in deutscher Sprache konzipiert. Bitte schreiben Sie uns, was wir tun können, um Ihre Teilnahme zu ermöglichen. Bei Bedarf organisieren wir gerne eine Sprachmittlung oder Kinderbetreuung (bei Präsenzseminar).

Referent*innen: Trainer*innen der LAG pokuBi

Ausschreibung als pdf

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts >Partizipation ermöglichen – institutionelle Veränderungen begleiten< (gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramm ‚Integrative Maßnahmen‘) und in Kooperation mit dem Projekt Comparti des Agiua e.V. (Förderung durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) durchgeführt .