Chemnitz, 12.-13.7.19: Nur so gesagt? – Eine Fortbildung zu Rassismus und Sprache

Zeit:    12.7., 16:00 – 20:00
13.7., 10:00 – 18:00

Im – beruflichen wie privaten – Alltag sind wir häufig mit rassistischer und anderweitig diskriminierender Sprache konfrontiert. Dabei setzen Menschen einerseits rassistisches Sprechen ganz bewusst ein, um andere ab- oder sich selbst aufzuwerten oder bestimmte politische Ziele zu erreichen. Auf der anderen Seite ist vielen Menschen der rassistische Gehalt des eigenen Sprechens und der darin enthaltene Aspekt, andere damit zu verletzen, häufig nicht bewusst.

In unserem Seminar wollen wir uns in einem ersten Schritt dem Thema Rassismus nähern und besprechen, wie sich dieser auf sprachlicher Ebene äußert und manifestiert. Hierbei gehen wir von den Erfahrungen der Teilnehmenden aus und erarbeiten eine Basis für die weitere Arbeit zum Thema. Wir möchten herausfinden und reflektieren, wie Sprache, Macht und Rassismus zusammenhängen. Dabei setzen wir uns zunächst mit Aspekten des eigenen Sprechens auseinander und erarbeiten Kriterien für einen wertschätzenden, nicht-rassistischen Sprachgebrauch. Im Anschluss wollen wir uns damit beschäftigen, welche Strategien wir in Situationen, in denen wir mit rassistischer Sprache konfrontiert werden, nutzen oder einüben können.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Arthur e.V. Chemnitz

Informationen und Anmeldung: bis zum 5.7. an susann.neuenfeld@arthur-ev.de

Die Fortbildung wird von zwei Trainer*innen der Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. in einer Kombination aus interaktiven Methoden und fachlichen Inputs durchgeführt.