aktuelle Termine

hier befinden sich die aktuellen Ankündigungen für Seminare, zu denen sie sich als Einzelpersonen anmelden können

hier ein kurzer Überblick:

 

November:

 

24.-26.11.17: Neue Rechte, alte Hetze? – Erscheinungsformen und Strukturen des Neonazismus und der “Neuen   Rechten” kennen und handlungsfähig bleiben, Nossen

30.-11.- 01.12:  “Neue Rechte”, alte Hetze? – Umgang mit Gemeinsamkeiten und Differenzen von AfD, pegida … und der “neuen Rechten“, Wurzen

Dezember

1.-2.12.2017: Nachhaltig aktiv. Ehrenamt im Kontext Flucht und Asyl. Dresden

7.12.2017: StadtLeben -Input: Kotti&Co – Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor (angefragt), Dresden


Für mehr Informationen klicken Sie bitte rechts in der Seitenleiste –

Achtung: die Termine sind leider nicht in einer zeitlichen Reihenfolge

Workshop “StadtLeben”

**scroll down for english version** im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung (September - Dezember 2017)

Workshop StadtLeben Donnerstag // 7.12.17 // 13.00 Uhr bis 17.30 Frauenbildungshaus Dresden, Oskarstraße 1, Seminarraum Eine Veranstaltung in Kooperation mit weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Der Zugang zu städtischen Ressourcen wie Wohnraum, Freizeitorte oder Arbeit ist oft mit verschiedenen Barrieren verbunden. So kann dieser beispielsweise durch Reglementierungen, die durch den Aufenthaltstatus enstehen, wie Arbeitsverbote oder Wohnraumzuweisen eingeschränkt werden. Durch Diskriminierung, Gentrifierungsprozesse und unfreiwillige Segregtation innerhalb der Stadt setzen sich Ausschlussmechanismen fort. Gesellschaftliche Ungleichheits- und Machtverhältnisse bilden sich in der Stadt räumlich ab und manifestieren sich. Sie sind gleichzeitig Gegenstand sozialer und politischer Kämpfe, die im urbanen Raum ausgetragen werden.

Wir wollen der Frage nachgehen, wie sich Städte durch gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse entwickelt haben und welche alternativen, selbstermächtigenden Aneignungsprozesse von Stadt es gibt.

Dabei wollen wir mit Akteur*innen der Stadt Dresden darüber ins Gespräch kommen, wie sie aktuelle Zustände in der Stadt bewerten, welche Probleme es gibt und wo positive Entwicklungen zu verzeichnen sind. Zudem soll die Frage gemeinsam erörtert werden, welche Konzepte des gemeinsamen Lebens in der migrationsgesellschaftlichen Stadt ein besonderes Potential haben, Zugehörigkeitsverhältnisse auszuweiten und welche Kollaborationen und Vernetzungen dafür zukunftsweisend sind. Dahinter steckt für uns die Frage, wie Stadt demokratisch gestaltet werden kann und das Recht auf Stadt für alle praktisch aussehen kann.

Zur Teilnahme an den Workshops sind städtische Akteur*innen eingeladen, die an einem Austausch über Konzepte und Perspektiven an der Schnittstelle zwischen Stadt, Migration und Zugehörigkeit interessiert sind. Die Zahl der Workshop-Teilnehmenden ist auf insgesamt 30 Personen begrenzt.

13.00 bis 14.30 Einführung und Moderation: Nora Zeising // LAG pokuBi Sara Al Nassir // TU Dresden, Faculty of Arts, Humanities and Social Sciences Input: Dr. Ulrike Hamann // Humboldt University Berlin // Lehrbereich Diversity and Social Conflict + Kotti & Co – Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor 14.40 – 15.40 Uhr Werkstattberichte Dresdner Akteure Dorit Starke, Daniel Pfeiffer // Kontaktcafé Conni e.V. Safi Mohamad Safa // Beratung - Ausländerrat Dresden e.V. Pia Barkow // Ausschuss für Soziales und Wohnen, Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau   *****  

Workshop CityLife

Thursday, 7th of december 2017, 13.00 – 17.30 pm

Frauenbildungshaus Dresden, Oskarstraße 1

The access to urban ressources is connected with visible and invisible barriers. At the same time it is the subject of social and political struggles. We want to proach the issue of how cities have developed in the context of non equal opportunities of people in society and find out which alternative, empowering strategies there are to become an equal part of the city.

In our workshop we want to get into a conversation with various protagonists of Dresden about how they review the current situation, where they see concepts of common living that have a special potential to enlarge the membership of people in the city and also which collaborations and networks are helpful in this process.

English translation will be provided

Introduction and Moderation: Nora Zeising // LAG pokuBi Sara Al Nassir // TU Dresden, Faculty of Arts, Humanities and Social Sciences Input: Dr. Ulrike Hamann // Humboldt University Berlin // Diversity and Social Conflict + Kotti & Co – neighborly organizing Kottbusser Tor 14.40 – 15.40 Uhr Practical reports of Protagonists in Dresden Dorit Starke, Daniel Pfeiffer // Kontaktcafé Conni e.V. Safi Mohamad Safa // Counceling - Ausländerrat Dresden e.V. Pia Barkow // municipal councillor - commitee for social and living concerns, commitee for urban development and building

16.10 – 17.30 Discussion about continuation and networks

We invite people, who work in Dresden in topics of migration, living, finding flats and city development. The number of participants of the workshop is limited on 30. Please register until the 30th of november under:

mfb@pokubi-sachsen.de

 

30.11–01.12: “Neue Rechte”, alte Hetze?

"Neue Rechte", alte Hetze? - Umgang mit Gemeinsamkeiten und Differenzen von AfD, pegida ... und der "neuen Rechten“

30.11.- 01.12.
Wurzen
Gerade nach dem Wahlergebnis bietet dieses Seminar eine gute Grundlage für einen sowohl kritischen als auch differenzierten Umgang mit den Menschen, die ganz neu in das Parlament einziehen werden, und nicht nur dort. Parteien wie die AfD und rechte Bewegungen wie Pegida artikulieren Ängste vor gesellschaftlicher Veränderung. Diese lassen sich zwar teilweise nachvollziehen, doch gleichzeitig fällt auf, dass sie immer wieder mit personellen und ideologischen Bezugspunkten zum Neonazismus einhergehen. Insbesondere Pädagog*innen, Erzieher*innen und Personen,die eine Vorbildfunktion haben, stehen damit vor dem Problem politische Äußerungen etwa zur Flüchtlingsdebatte, zum Islam oder zur Globalisierung richtig einschätzen zu können: Während neonazistisches Gedankengut begründet zurückgewiesen werden kann, fordern konservative Positionen, auch wenn man sie nicht teilt, eine offene Erörterung. Im Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele gezeigt werden, was "Neonazismus" ist und in welchem Verhältnis dieser zu zentralen Programmpunkten von AfD und Pegida steht. Auf dieser Grundlage sollen pädagogische Zielgruppen zu einem kritischen, gleichwohl fundierten und differenzierenden Umgang mit der sogenannten Neuen Rechten befähigt werden. Das Seminar besteht aus Vortragsbestandteilen, Medienanalysen, offenen Diskussionsrunden und Gruppenarbeit. Gleichzeitig bietet das Seminar eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen. Wann: 30.11.-1.12.2017, 10:00-16:30 Uhr Wo: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., Domplatz 5, 04808 Wurzen Referent*innen: Robert Großpietzsch und Ulrich Schuster Anmeldung: bis zum 9. November unter team@ndk-wurzen.de Teilnahmebeitrag: 30 EUR für Verdienende/ 15 EUR für Nichtverdienende (für beideTage), sollte kein TN-Beitrag möglich sein, finden wir eine solidarische Lösung Veranstaltet in Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V
hier die Ausschreibung als pdf zum runterladen:Neue Rechte 30.11.-01.12.Wurzen

24.-26.11 Nossen: Neue Rechte, alte Hetze?

Neue Rechte, alte Hetze? - Erscheinungsformen und Strukturen des Neonazismus und der "Neuen Rechten" kennen und handlungsfähig bleiben

  24.-26.11.17 Nossen
Sie nennen sich „konservative Revolutionäre" und „Identitäre“ und pflegen beste Kontakte zur AfD: Die Vertreter der „Neuen Rechten“ sind auf dem Vormarsch. Schon seit Jahren agieren sie im Hintergrund, doch im Zuge der aktuellen Wahlerfolge der AfD und des Protestgeschehens gegen Geflüchtete und deren Unterkünfte treten sie nun offen in Erscheinung - und erhalten großen Zulauf. Zunächst unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit hat sich jenseits von bekennenden Neonazis eine ernstzunehmende Struktur herausgebildet. Nicht in Parteiform, sondern als Bewegung, Strömung und als Organisationsgeflecht im vorpolitischen Raum. Hinzu kommen Zeitschriften und Magazine, Verlage, Institute und neuerdings auch "Hausprojekte". Insbesondere Pädagog*innen, Erzieher*innen und Personen, die eine Vorbildfunktion haben, stehen damit vor neuen Herausforderungen. Sie müssen Strukturen und Erscheinungsformen (er)kennen, u.a. um in ihrem Arbeitsalltag sanktionsfähig zu sein, aber auch um Gegenentwürfe aufzuzeigen. Hinzu kommt das Problem, politische Äußerungen etwa zur Flüchtlingsdebatte, zum Islam oder zur Globalisierung einordnen zu müssen: Während neonazistisches Gedankengut begründet zurückgewiesen werden kann, fordern konservative bzw. "neurechte" Positionen, auch wenn man sie nicht teilt, eine offene Erörterung und eine umfassendere Auseinandersetzung. Egal ob das Compact-Magazin, das Netzwerk "Ein Prozent", das Institut für Staatspolitik, die Identitären oder der rechte Flügel der AFD – sie alle fordern den gesamten politischen Diskurs heraus. Es gelingt ihnen zunehmend, Ängste vor gesellschaftlicher Veränderung zu artikulieren. Dabei wächst ihr Einfluss, nicht nur auf die vielen "Nein zum Heim"-Initiativen, sondern auch auf die politische Willensbildung innerhalb der AfD. Wie lassen sich diese Gruppen einordnen? In diesem Seminar sollen das neu-rechte Milieu, ihre ideologischen Bezugspunkte und die verschiedenen Akteure und Zusammenhänge beleuchtet werden. Das Seminar gibt dabei zunächst einen Überblick über die klassisch neonazistische Szene. Danach wird der Blick auf die "Neuen Rechten" geweitet: Welche Akteure und Strukturen gibt es? Wie neu ist das Denken der "Neuen Rechten" tatsächlich? Wie tritt die "Neue Rechte" in Erscheinung und welche Aktionsformen favorisiert sie? Und schließlich: Welche Schnittmengen oder gar Kontinuitäten, welche Unterschiede gibt es zu einer "alten", neonazistischen Rechten? Das Seminar besteht aus Vortagsbestandteilen, Medienanalyse und herkömmlichen Formen der Gruppen- und Textarbeit, darüber hinaus wird einer offenen Diskussion besonderer Stellenwert eingeräumt.
Kostenbeteiligung: 120 Euro Verdienende / 40 Euro Nichtverdienende Veranstaltungsort: Nossen Unterkunft/Verpflegung: incl. Uhrzeiten: Fr 14.00-21.00 Uhr / Sa 10.00 -18.00 Uhr / So 10.00 - 17.00 Uhr Anmeldung bei kerstin.knye@pokubi-sachsen.de
hier die Ausschreibung als pdf zum runterladen:Intensivseminar Neue Rechte 24.-26.11.17

1.-2.12.2017 Nachhaltig Aktiv. Dresden

Nachhaltig aktiv - Ehrenamt im Kontext Flucht und Asyl Workshopwochenende für ehrenamtliche Initiativen

am 1. und 2. Dezember 2017 (Freitag & Samstag) Ort: Ausländerrat Dresden, Heinrich-Zille-Straße 6 Zahlreiche Initiativen in Sachsen machen die Lebenssituation von Geflüchteten zu ihrem Thema und engagieren sich ehrenamtlich. Großer Enthusiasmus und der Wille, sich für gute Lebensbedingungen Geflüchteter einzusetzen, eint die meisten Engagierten. Ehrenamtlich aktiv sein, heißt aber auch, Frust, Grenzen und emotionale Belastung auszuhalten - innerhalb der eigenen Initiative, aber auch verursacht durch asylgesetzliche Regelungen, Rassismus, gesellschaftliche Diskurse sowie eigene Bedürfnisse. Wir laden euch ein, gemeinsam mit anderen Aktiven euer Engagement zu beleuchten. Wir bieten euch einen Raum, die eigene Rolle zu reflektieren, Wege zu entwickeln, um euer Aktivsein persönlich und auch politisch nachhaltig zu gestalten sowie Strategien zu finden, wie ihr euch untereinander vernetzen und unterstützen könnt. Dabei habt ihr die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen sowie beim gemeinsamen Essen ins Gespräch zu kommen. Ihr könnt euch für alle oder auch nur für einzelne Workshops anmelden. Bitte beachtet: Der Workshop "Rassismuserfahrungen im Ehrenamt" ist ausschließlich an engagierte People of Colour und schwarze Menschen gerichtet. Programm ::::::::: 1. Dezember 2017 :::::::::: :::: 12.30 Uhr :::: Ankommen und Begrüßung
:::: 13:00 bis 16:00 Uhr :::: Workshop X: Rassismuserfahrungen im Ehrenamt
Auch ehrenamtliche Initiativen sind nicht frei von gesellschaftlichen Machtverhältnissen. So machen People of Colour und schwarze Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Rassismuserfahrungen auch innerhalb ihres Aktivseins. Gerade in Räumen, deren positive Einstellung gegenüber Migration zum eigenen Selbstbild gehört, kann eine Thematisierung von Rassismus umso schwierig werden. In diesem Workshop laden wir ehrenamtlich aktive People of Colour und schwarze Menschen ein, sich gemeinsam auszutauschen und eigene Erfahrungen zu reflektieren. Wir bieten einen geschützten Raum, um gegenseitige Vernetzungen und gemeinsame Handlungsstrategien zu entwickeln. Workshopleitung: Vincent Bababoutilabo,  Glokal e.V. ➲ Zielgruppe: Dieses Angebot richtet sich (ausschließlich) an Personen mit eigener Rassismuserfahrung. ::::::::: 2. Dezember 2017 ::::::::: :::: 09.30 Uhr ::::  Ankommen und Begrüßung ::::10:00 bis 13:00 Uhr :::: 2  Workshops parallel (bitte Auswahl bei Anmeldung angeben)
Workshop A: "Wir machen das schon!" Zur Trennung von haupt- und ehrenamtlicher Arbeit
Engagierte sind in den vielfältigsten Bereichen aktiv, um Geflüchtete in ihrem Alltag zu unterstützen. Hauptamtliche Strukturen wie Flüchtlingssozialarbeit oder Deutschförderung sind gut ausgebaut, doch besteht noch immer ein großer Bedarf an Unterstützung. Wie und wo sollte die Grenze zwischen haupt- und ehrenamtlicher Arbeit gezogen werden, damit beide Seiten gut mit- und nebeneinander arbeiten können? Workshopleitung: Petra Schickert und Marianne Thum von der AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Workshop B, Teil1: Nachhaltig aktiv sein
Ehrenamtliches Engagement nimmt oft großen Raum im eigenen Leben ein. Meist bleibt nur wenig Zeit, um Luft zu holen. Behördliche Willkür, Abschiebungen, das Gefühl von Machtlosigkeit können emotional belasten. Konflikte in der Gruppe, aber auch Überlastung sind immer wieder Teil der Arbeit. All dies kann zu Zweifeln an der ehrenamtlichen Arbeit führen. Wie kann ehrenamtliches Engagement in und mit der eigenen Initiative gestaltet sein, ohne dass sich die Einzelnen dauerhaft aufreiben? Workshopleitung: KoKo das KommunikationsKollektiv :::: 13:00 bis 14:00 Uhr :::: Gemeinsames Mittagessen :::: 14:00 bis 17:00 Uhr ::::
Workshop C: "Lasst uns lauter sein!" Die politische Macht des Ehrenamts
Ehrenamtlich Aktive engagieren sich an den verschiedensten Stellen, um die rechtliche und soziale Situation von Geflüchteten zu verbessern.Sie sind eine Masse, die sich für das Recht auf Asyl und eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe einsetzt. Gehört werden aber oft die anderen, lauten Stimmen, die gegen Geflüchtete hetzen und das Asylrecht aushebeln wollen. Der Workshop stellt daher die Frage: Wie können wir und unsere Forderungen politisch relevant werden und unsere Arbeit politisch nachhaltig zu gestalten? Workshopleitung: KoKo Das KommunikationsKollektiv
Workshop D: Engagement ohne Rassismus? Die Arbeit mit Geflüchteten aus rassismuskritischer Sicht
Obwohl das Selbstbild ehrenamtlich Engagierter ein antirassistisches ist, ist das Engagement für und mit Geflüchtete(n) nicht frei von Rassismus. Der Workshop lädt dazu ein, die Formen des Engagements auf Rassismus reproduktive Momente zu befragen, unvermeidliche Widersprüche wahrzunehmen und zu überlegen, welche Handlungsmöglichkeiten darin dennoch enthalten sind. Workshopleitung: Peter Streubel von der LAG pokubi :::: 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr :::: Abschlussrunde mit Zukunftsvisionen In der moderierten Abschlussrunde möchten wir uns über unsere Erkenntnisse aus den Workshops austauschen und darüber sprechen, wie wir uns vernetzen und unsere Arbeit gemeinsam nachhaltig gestalten können. :::: 19:00 Uhr :::: Ausklang mit einem gemeinsamen Abendessen Veranstaltet durch: LAG politisch-kulturelle Bildung Sachsen e. V. Projekt „Partizipation ermöglichen – Institutionelle Veränderungen begleiten“ Kraftwerk Mitte 32 / Trafohalle 01067 Dresden Telefon: 01606281777 Teilnahme Die Teilnahme (inkl. Essen) ist kostenlos. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Übersetzung, Kinderbetreuung und die Organisation eines Übernachtungsplatzes können wir auf Anfrage gerne bereits stellen. Anmeldung: Bitte meldet euch bis zum 27. November 2017 an unter partizipation@pokubi-sachsen.de Bitte teilt uns mit: - Welche Workshops möchtest du besuchen? - Bestehen Essensbesonderheiten? - Bleibst du zum gemeinsamen Abendessen? - Besteht Bedarf an Übersetzung (welche Sprache)? - Benötigst du einen Schlafplatz? - Benötigst du Kinderbetreuung? Ort: Internationales Begegnungszentrum - Ausländerrat Dresden e.V.
Heinrich-Zille-Straße 6 01219 Dresden Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms ‚Integrative Maßnahmen‘. Ort: Ausländerrat Dresden, Heinrich-Zille-Straße 6 english  and arabic version below

Workshop weekend for volunteer initiatives

Numerous voluntary initiatives in Saxony are focused on improving the life situation of refugees. Great enthusiasm and the desire to work for good living conditions for refugees unites most of those involved. Being active on a voluntary basis also means enduring frustration, limitations and emotional stress - within the initiative one is involved in, but also due to asylum regulations, racism, social discourses and one’s own needs. We invite you to explore your commitment with other people who are actively involved. We offer you a space to reflect on your own role, to develop ways to make your activism personally politically sustainable, and to find strategies for networking and supporting each other. You will have the opportunity to participate in various workshops as well as to have discussions ans talks while eating together. You can sign up for all or just for individual workshops. Please note: The workshop “Experiencing racism while volunteering” is aimed exclusively at people of colour and black people who are volunteering (or who would like to volunteer). Programm 01 December 2017, Friday 12:30: Arrival and welcome 1 pm to 4 pm
Workshop: Experiencing racism while volunteering
Voluntary initiatives are not free from social-power relations. People of colour and black people who engage in volunteering activities also experience racism while volunteering. The discussion of racism can be all the more difficult especially in rooms whose positive attitude towards migration is part of their own self-image. In this workshop, we invite volunteer people of colour and black people to share ideas and reflect on their own experiences. We provide a secure space to develop mutual networking and joint action strategies. Workshop leader: Vincent Bababoutilabo,  Glokal e.V. (requested) ➲ Target group: This offer is directed (exclusively) at persons who have experienced racism. 02 December 2017, Saturday 9:30: Arrival and welcome 10 am to 1 pm
Workshop A: “We’ll do it!” On the separation of full-time and voluntary work
Voluntary working people are active in the most diverse areas to support refugees in their everyday lives. Full-time structures such as refugee social work or German-language support are well developed, but there is still a great need for support. How and where should the boundary between full-time and voluntary work be drawn so that both sides can work well together and side by side? Workshop leader: Petra Schickert and Marianne Thum from the 'AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge'
Workshop B, part 1: Being sustainably active
Volunteering often takes up a lot of space in one’s own life. Most of the time you hardly have a chance to catch your breath. Arbitrariness on the part of the authorities, deportations, and the feeling of powerlessness can be emotionally charged. Conflicts in the group and overload are often part of the work. All this can lead to doubts about volunteer work. How can volunteer work be engaged in and shaped with more initiative without constant conflict among individuals? Workshop leader: KoKo das KommunikationsKollektiv 1 pm to 2 pm: lunch 2 pm to 5 pm
Workshop C: “Let's be louder!” The political power of volunteering
Volunteers are involved in a variety of activities to improve the legal and social situation of refugees. They are a group that supports the right to asylum and equal participation in society. But the people who are often heard are the other loud voices who target refugees and want to remove asylum rights. The workshop therefore asks the question: How can we and our demands become politically relevant, and how can we make our work politically sustainable? Workshop leader: KoKo Das KommunikationsKollektiv
Workshop D: Commitment without racism? Working with refugees from the point of view of racism criticism
Although the self-image of volunteers is anti-racist, the commitment to and engagement with refugees is not free from racism. The workshop invites us to question the forms of commitment regarding aspects that perpetuate racism, to perceive inevitable contradictions, and to consider what options for action are available. Workshop leader: Peter Streubel from LAG pokubi ➤ 5:30 pm to 7 pm: Final round with future visions In the moderated final round, we would like to exchange our findings from the workshops and talk about how we can network and sustain our work together. ➤ 7 pm: Conclusion with a dinner together Organised by: LAG politisch-kulturelle Bildung Sachsen e. V. Project “Making Participation Possible - Accompanying Institutional Change” Kraftwerk Mitte 32 / Trafohalle 01067 Dresden Phone: 01606281777 Participation Participation (including food) is free. The number of participants is limited. We can provide translation, child care and organise a place to stay on request. Registration: partizipation@pokubi-sachsen.de Please tell us: - What workshops do you want to visit? - Do you have any special food requirements? - Are you staying for the dinner on saturday? - Is there a need for translation (which language)? - Do you need a place to sleep? - Do you need childcare? Download the flyer This event is sponsored by the Free State of Saxony as part of the state programme ‘Integrative Measures’.
arabic version: ورش عمل نهاية الأسبوع لمبادرات الأعمال التطوعية في يومي 1 و2 ديسمبر/كانون الأول 2017 (الجمعة والسبت) المكان: دائرة شؤون الأجانب في مدينة درسدن، 6 شارع هاينرش-تسيله-شتراسه تتخذ العديد من المبادرات في ولاية ساكسونيا من الأوضاع المعيشية للاجئين موضوعًا لها، بل وتعمل لصالحه بشكل تطوعي. لكن السمة المشتركة بين معظم هؤلاء المتطوعين فهي الحماس العظيم والإرادة التي تهدف إلى توفير ظروف معيشة جيدة للاجئين. عندما تمارس نشاطًا تطوعيًا، فإن الأمر لا يشمل فقط تحمُل مشاعر الإحباط والحدود الموضوعة والإجهاد العاطفي - عوامل لا تخلو منها أي مبادرة خاصة، وإنما تنشأ هذه العوامل أيضًا من أحكام اللجوء القانونية، والعنصرية، والحوارات الاجتماعية، فضلًا عن الاحتياجات الخاصة. إننا ندعوكم، بالاشتراك مع عناصر أخرى نشطة، إلى إلقاء الضوء على أنشطتكم ومشاركاتكم الفعالة. كما نفسح لكم مجالًا لعرض دوركم الخاص، وتطوير السُبل من أجل خلق حالة من النشاط المستدام على المستوى الشخصي والسياسي، إلى جانب إيجاد استراتيجيات لكيفية التواصل مع بعضنا البعض وكذلك تقديم الدعم والمساندة. وانطلاقًا من هذا الغرض، ستٌوفر لكم فرصة المشاركة في ورش عمل مختلفة، إلى جانب إجراء محادثات أثناء تناول الطعام معًا. يمكنكم التسجيل لحضور جميع ورش العمل أو لحضور ورشة عمل واحدة فقط. يرجى مراعاة ما يلي: إن ورشة العمل "تجارب التعرض للعنصرية أثناء العمل التطوعي" موجهة فقط للأشخاص من ذوي البشرة الخمرية والسوداء.   البرنامج: 1 ديسمبر/كانون الأول 2017 الساعة 12.30: الحضور وإلقاء التحية الساعة 13:30 إلى 16:00 ورشة العمل: تجارب التعرض للعنصرية أثناء العمل التطوعي حتى المبادرات التطوعية لا تخلو من العلاقات التي تسيطر عليها القوى الاجتماعية. لذلك، يتعرض المتطوعون من ذوي البشرة الخمرية أو السوداء إلى تجارب عنصرية، حتى أثناء ممارسة نشاطهم. وفي مثل هذه الأماكن التي يكون موقفها الإيجابي من الهجرة هو انعكاس لأصولها الذاتية، فإن طرح موضوع العنصرية قد يكون أكثر صعوبة. إننا ندعو عبر ورشة العمل هذه المتطوعين من ذوي البشرة الخمرية والسوداء، إلى تبادل أفكارهم وعرض تجاربهم الخاصة. كما نوفر مساحة آمنة لتطوير التواصل المتبادل وكذلك إستراتيجيات العمل المشترك. إدارة ورشة العمل: فنسنت بابابوتيلابو، جلوكال ج.م. (بناءً على الطلب) ➲ المجموعة المستهدفة: هذا البرنامج موجه (فقط) للأفراد الذين عايشوا إحدى تجارب العنصرية بشكل شخصي. 2 ديسمبر/كانون الأول 2017 الساعة 09.30: الحضور وإلقاء التحية 10:30 إلى 13:00: ورشة العمل أ: "هذا ما يحدث بالفعل!" للفصل بين العمل بدوام كامل والعمل التطوعي يمارس الأشخاص الملتزمون بالمشاركة أنشطتهم في النطاقات الأكثر تنوعًا بهدف دعم اللاجئين في حياتهم اليومية. يتم بالفعل تطوير هياكل للعمل التطوعي بدوام كامل مثل العمل الاجتماعي المقدم للاجئين أو تعزيز مهارات اللغة الألمانية على نحو جيد، لكن تبقى هناك حاجة كبيرة إلى الدعم. كيف وأين يجب وضع حدود فاصلة بين العمل التطوعي بدوام كامل والعمل الحر، بحيث يمكن لكلا الفئتين العمل بشكل جيد معًا والتعاون فيما بينهم. إدارة ورشة العمل: بيترا شيكيرت وماريات ثوم من جمعية طالبي اللجوء في سلسلة جبال الخام الشرقية السويسرية - ساكسون ورشة العمل ب، الجزء 1: النشاط المستدام غالبًا ما يشغل العمل التطوعي مساحة كبيرة من الحياة الخاصة. حتى أن أغلب المتطوعين بالكاد يجدون وقتًا لالتقاط أنفاسهم. كما قد يُشكل كل من التعسف الإداري وإجراءات الترحيل والشعور بالعجز حالة من الإرهاق النفسي. وتعد الصراعات الدائرة داخل المجموعة وحِمل العمل الزائد جزءً من العمل بشكل مستمر. كل هذه العناصر يمكن أن تثير شكوكًا تجاه العمل التطوعي. كيف يمكن الالتزام بالعمل التطوعي ضمن المبادرة الخاصة وعبر الاستعانة بها، دون الإثقال على المتطوعين على نحو متواصل؟ إدارة ورشة العمل: كوكو التواصل الجماعي الساعة 13:00 إلى 14:00 غداء جماعي الساعة 14:00 إلى 17:00 ورشة العمل ج: "فليصبح صوتنا أعلى!" القوة السياسية للعمل التطوعي يشارك النشطاء المتطوعين في العديد من الأنشطة بهدف تحسين الوضع القانوني والاجتماعي للاجئين. كما أنهم يشكلون كتلة تكرس جهودها لصالح الحق في طلب اللجوء والمشاركة الاجتماعية المتكافئة في الحقوق. ولكن غالبًا ما تعلو أصوات أخرى تحرض على معاداة اللاجئين، بل وترغب في إلغاء قانون اللجوء وعليه، فإن ورش العمل تطرح السؤال التالي: كيف يكون لنا ولمطالبنا صلة سياسية، مع تشكيل عمل سياسي مستدام؟ إدارة ورشة العمل: كوكو التواصل الجماعي ورشة العمل د: العمل الملتزم دون عنصرية؟ العمل مع اللاجئين من منظور عنصري حرج على الرغم من أن الصورة الذاتية للمتطوعين الملتزمين هي صورة مناهضة للعنصرية، إلا أن المشاركة لصالح اللاجئين لا تخلو من العنصرية. تدعو ورشة العمل هذه إلى إثارة التساؤلات حول أشكال المشاركة التطوعية في ظل وجود لحظات تثير الشعور بالعنصرية، إلى جانب إدراك التناقضات التي لا مفر منها، فضلًا عن النظر في إمكانيات العمل المتاحة على الرغم من وجود هذه الظروف. إدارة ورشة العمل: بيتر شترويبل من إل اه جي بوكوبي ➤ الساعة 17:30 إلى 19:00 جولة ختامية برؤى مستقبلية نرغب في جولة الحوار الختامية أن نتبادل ما توصلنا إليه من خبرات من ورش العمل والتحدث عن الكيفية التي تمكننا من التواصل، إلى جانب وضع صيغة لما نقوم به من عمل معًا على نحو مستدام. ➤ الساعة 19:00 الختام مع عشاء جماعي الجهة المنظمة: إل اه جي، هيئة التعليم السياسي والثقافي في ولاية ساكسن، ج. م. مشروع "تمكين المشاركة - مرافقة التغييرات المؤسسية" Kraftwerk Mitte 32 / Trafohalle 01067 درسدن هاتف: 01606281777 الاشتراك الاشتراك (بما في ذلك الطعام) مجاني. عدد المشاركين محدود. يسعدنا توفير خدمات الترجمة ورعاية الأطفال وتنسيق مكان للمبيت بناء على طلبكم. التسجيل: يرجى تسجيل بياناتك في موعد أقصاه 23 نوفمبر/تشرين الثاني عبر البريد الإلكتروني partizipation@pokubi-sachsen.de يرجى إبلاغنا بما يلي: - ما هي ورش العمل التي تود أن تحضرها؟ - هل هناك أي أمور خاصة يجب مراعاتها فيما بتعلق بالطعام؟ - هل ستبقي للمشاركة في العشاء الجماعي؟ - هل ستكون هناك حاجة إلى الترجمة (أي لغة)؟ - هل ستكون بحاجة إلى مكان للمبيت؟ - هل ستكون بحاجة إلى الحصول على رعاية للأطفال؟ المكان: مركز الاجتماعات الدولي - دائرة شؤون الأجانب في مدينة درسدن ج. م.، 6 شارع هاينرش-تسيله-شتراسه 01219 درسدن هذه الفعالية تقام بدعم من ولاية ساكسن في إطار البرنامج المحلي "إجراءات الدمج التكاملي".