aktuelle Termine

hier befinden sich die aktuellen Ankündigungen für Seminare, zu denen sie sich als Einzelpersonen anmelden können

21. Oktober 2017

Modul im Rahmen der Fortbildungsreihe Schule in Dresden: Gestaltung von Bildungsprozessen und –räumen unter Bedingungen der Migrationsgesellschaft

Modul 4: Migrationsgesellschaftliche Öffnung der Schule

  Zeit: 21. Oktober 2017 10:00 - 17:00 Uhr  
Modul im Rahmen der Fortbildungsreihe Schule in Dresden: Gestaltung von Bildungsprozessen und –räumen unter Bedingungen der Migrationsgesellschaft Zur Teilnahme an der Fortbildungsreihe (ggf. auch an einzelnen Modulen) laden wir Schulleiter*innen, Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Vertreter*innen von Schulfördervereinen und Elterninitiativen - vorrangig in Dresden tätig - ein. Bei freien Plätzen können auch Interessent*innen aus anderen Regionen Sachsen teilnehmen. Themen Modul 4: Standards für migrationsgesellschaftliche Öffnung Rahmenbedingungen schaffen: Akteur*innen, Unterstützende, Kollaborationen und Netzwerke Informationen zur gesamten Fortbildungsreihe und Anmeldung hier [hier: siehe oben] [link fehlt]

15. September 2017

im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung

Alle Menschen werden Dresdner*innen – es geht ums migrationsgesellschaftliche Ganze!

Öffentliche Auftaktveranstaltung

  Freitag ∙ 15. September 2017 ∙ 18–21 Uhr Neues Rathaus Dresden (Plenarsaal) Rathausplatz 1 ∙ Goldene Pforte  
Programm 18–18.45 Uhr Ausstellungsparcours und Vorstellung der Workshops
  • Präsentation von Studierenden aus dem Forschungsseminar ‚Mediale Dimensionen der Migrationsgesellschaft‘     (Prof. Dr. Heike Greschke, Institut für Soziologie, TU Dresden)
  • Audioinstallation, entstanden im Seminar ‚Urbane Studien – Antirassistische Methoden in der Bildungsarbeit≪ von Kathrin Krahl (TU Dresden)
  • Vorstellung der 4 Workshops zu Stadt →Bild→Kunst→Geschichte(n) →Leben
  18.45–19 Uhr Veranstaltungseröffnung
  • Grußwort: Irma Castillo // Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten
  • Einführung: Anna Nikolenko // LAG pokuBi Sachsen e.V., Kathrin Krahl // Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen
  19–21 Uhr Alle Menschen werden Dresdner*innen –es geht ums migrationsgesellschaftliche Ganze! Podiumsgespräch mit: Prof. Dr. Paul Mecheril // Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) Shadi Rajabi // Graduiertenkolleg ‚Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‘ Tobias Linnemann // Graduiertenkolleg ‚Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‘

28. September 2017

im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung Thematische Workshops:

StadtBild Donnerstag ∙ 28. September 2017 ∙ 13–17.30 Uhr

  Ort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Seminarraum 9 Lingnerplatz 1, 01069 Dresden Die berühmte "Vielfalt" scheint inzwischen ein wichtiger städtischer Standortfaktor zu sein - umso mehr bemühen sich Städte, weltoffen zu wirken und sich als internationale Orte zu präsentieren, an denen jeder Mensch Raum und Angebote findet. Auch offizielles Dresden ist hier aktiv und hatte gerade in letzter Zeit viel zu tun, um sein negatives Image als Ort rassistischer Aufmärsche und Übergriffe zu verändern. Schaut man etwas genauer hin, verdecken oft die Bilder von fröhlichen Migrant*innen in bunten Städten die Realität von mangelnder sozialer und politischer Teilhabe, Diskriminierung und ungleichen Chancen. Gleichzeitig stellen diese Migration als etwas Besonderes dar und dethematisieren zugleich ihre lange und mannigfaltige Normalität - auch in Dresden. Welche Rolle spielt gegenwärtig Migration in City- und Stadtmarketing und welche Stadtgesellschaft kommt darin zum Vorschein? Wie können Städte und ihre repräsentativen Institutionen in ihren Selbstdarstellungen der eigenen migrationsgesellschaftlichen Realität gerechter werden? Wie werden die Beiträge von migrantischen Akteur*innen zur Stadt, aber auch ihre Bedarfe und ihre Kritik darin sichtbar? Wie kann die Normalität und Bedeutung der städtischen Migration jenseits der exotisierenden und kulturalisierenden Darstellungen repräsentiert werden? Wir laden interessierte Stadtakteur*innen ein, diese und weitere Fragen in dem Workshop zu diskutieren und gemeinsam nach angemessenen Repräsentationen für die eigene Stadt und ihre Institutionen suchen. Programm: 13:00 – 15:00   Input: Dr. Klaus Ronneberger (Stadtsoziologe und Publizist, Frankfurt am Main) "Leitbild ‚Weltoffene Stadt‘ zwischen Diskurs und Praxis. Zur Begrenztheit von Imagekampagnen"   Lokale Verortung: Zwei Berichte aus dem Forschungsseminar ‚Mediale Dimensionen der Migrationsgesellschaft‘ von Prof. Dr. Heike Greschke (Institut für Soziologie, TU Dresden) durch Carina-Rita Hödl, Sebastian Gröscho, Laura Deckmann Werkstattberichte: Valentina Mancenaro, Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Kultur und Tourismus - Kulturhauptstadtbüro /Bürgerbeteiligung und Künstlerische Ressourcen Susanne Illmer, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Leiterin Abteilung Wissenschaft Christian Steinert, Städtische Bibliotheken Dresden, Sachgebiet Kulturelle Bildung und Integration 15:00 – 15:30 Pause 15:30 – 17:30 Moderierte Diskussion, Vereinbarungen

26. Oktober 2017

im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung (September - Dezember 2017)

StadtKunst Donnerstag ∙ 26. Oktober 2017 ∙ 13–17.30 Uhr

  Input: Aurora Rodonò // Freie Kulturschaffende & Dozentin (Universität zu Köln)

„Die Perspektive der Migration zwischen Kunst, Theorie und Aktivismus: ‚Projekt Migration‘ (Köln, 2005) & Tribunal NSU-Komplex auflösen‘ (Köln, 2017)“

 
  Anschließend eine lokale Verortung und Werkstattberichte Wie trägt Kunst zu der Thematisierung von Migration im städtischen Raum bei? Wieviel Platz nehmen die Bilder der Migration und der Flucht, der migrationsgesellschaftlichen Vielfalt und Globalität in den öffentlichen Räumen und an Orten der kulturellen Bildung ein? Welche Auseinandersetzungen in der Stadtöffentlichkeit schließen an künstlerische Darstellungen an, welche Entgrenzungen, Verschiebungen und Vervielfältigungen der Perspektiven auf Migration und Zugehörigkeitsverhältnisse werden damit vollzogen? Mit dieser Veranstaltung möchten wir interessierte Stadtakteur*innen zu einer Diskussion über ästhetische Bildung, Migration und Zugehörigkeit im städtischen Raum einladen sowie gemeinsam überlegen, wie die Kunst zur Gestaltung von Kontaktzonen und zu Kommunikationsöffnungen im migrationsgesellschaftlichen (Stadt-)Geschehen beiträgt bzw. mehr beitragen kann, und wie diese Prozesse angemessen begleitet und gefördert werden können.

2. November 2017

im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung (September - Dezember 2017)

 

StadtGeschichte(n) Donnerstag, 2. November 2017, 13:00 – 17:30 Uhr

 

„Meine Stadt, mein Hood und doch finde ich nirgends meine Spuren“

   
Input: Prof. Dr. Iman Attia // Arbeitsbereich "Rassismus und Migration" an der Alice Salomon Hochschule Berlin   Anschließend eine lokale Verortung und Werkstattberichte Wie wird die Geschichte Dresdens als Migrationsgeschichte erzählt und sichtbar? Mit diesem Workshop möchten wir in einen kritischen Austausch darüber kommen, wie Dresden als historisch und gegenwärtig mit dem Geschehen der Welt verwobene Stadt, als Stadt der Migrationen sichtbar wird? Wie erzählt sich diese Stadt und wie treten Migrant*innen als Akteur*innen der Stadtgeschichte in Erscheinung? Es ist ein kritischer Austausch über die Geschichtsvermittlung in Dresden. Wie können dominante Narrative aufgebrochen und die Geschichten vielfältiger Zugehörigkeiten, Migrationen und Globalisierung einen angemessenen Platz im Geschichtsbild und an historischen und repräsentativen Orten und Institutionen der Stadt bekommen? Diese und weitere Fragen wollen wir im Workshop diskutieren und eine Neuerzählung der Stadtgeschichte beginnen.

7. Dezember 2017

im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung (September - Dezember 2017)

StadtLeben Donnerstag, 7. Dezember 2017, 13:00 – 17:30 Uhr

Input: Kotti&Co – Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor (angefragt)

  Anschließend eine lokale Verortung und Werkstattberichte Der Zugang zu städtischen Ressourcen ist mit sichtbaren und unsichtbaren Barrieren verbunden und wird immer wieder Gegenstand sozialer und politischer Kämpfe, die im urbanen Raum ausgetragen werden. Wir wollen der Frage nachgehen, wie sich Städte durch gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse entwickelt haben und welche alternativen, selbstermächtigenden Aneignungsprozesse von Stadt es gibt. Dabei wollen wir mit Akteur*innen der Stadt Dresden darüber ins Gespräch kommen, wie sie aktuelle Zustände bewerten, welche Konzepte des gemeinsamen Lebens in der migrationsgesellschaftlichen Stadt ein besonderes Potential haben, Zugehörigkeitsverhältnisse auszuweiten und welche Kollaborationen und Vernetzungen dafür zukunftsweisend sind.