aktuelle Termine

hier befinden sich die aktuellen Ankündigungen für Seminare, zu denen sie sich als Einzelpersonen anmelden können

hier ein kurzer Überblick:

 

November:

(10.) 11.-12.11.17: Blickpunkt Rassismus … rassistischem Verhalten handelnd begegnen, (Ort noch offen)

24.-26.11.17: Neue Rechte, alte Hetze? – Erscheinungsformen und Strukturen des Neonazismus und der “Neuen   Rechten” kennen und handlungsfähig bleiben, Nossen

30.-11.- 01.12:  “Neue Rechte”, alte Hetze? – Umgang mit Gemeinsamkeiten und Differenzen von AfD, pegida … und der “neuen Rechten“, Wurzen

Dezember

7.12.2017: StadtLeben -Input: Kotti&Co – Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor (angefragt), Dresden


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Achtung: die Termine sind leider nicht in einer zeitlichen Reihenfolge

StadtLeben: Kotti&Co – Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor

im Rahmen der Veranstaltungsreihe - Blickpunkt Dresden: Migration Zugehörigkeit Bildung (September - Dezember 2017)

StadtLeben Donnerstag, 7. Dezember 2017, 13:00 – 17:30 Uhr

Input: Kotti&Co – Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor (angefragt)

  Anschließend eine lokale Verortung und Werkstattberichte Der Zugang zu städtischen Ressourcen ist mit sichtbaren und unsichtbaren Barrieren verbunden und wird immer wieder Gegenstand sozialer und politischer Kämpfe, die im urbanen Raum ausgetragen werden. Wir wollen der Frage nachgehen, wie sich Städte durch gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse entwickelt haben und welche alternativen, selbstermächtigenden Aneignungsprozesse von Stadt es gibt. Dabei wollen wir mit Akteur*innen der Stadt Dresden darüber ins Gespräch kommen, wie sie aktuelle Zustände bewerten, welche Konzepte des gemeinsamen Lebens in der migrationsgesellschaftlichen Stadt ein besonderes Potential haben, Zugehörigkeitsverhältnisse auszuweiten und welche Kollaborationen und Vernetzungen dafür zukunftsweisend sind.

Intensivseminar: Blickpunkt Rassismus … rassistischem Verhalten handelnd begegnen

Blickpunkt Rassismus ... rassistischem Verhalten handelnd begegnen

  (10.) 11.-12.11.17
Veranstaltungsort: noch offen

Rassismus kennzeichnet gesellschaftliche Normalität in Deutschland; das ist nicht erst seit dem Entstehen und Erstarken antimuslimischer und asylfeindlicher Bewegungen der Fall. Schon seit Jahren zeigen zahlreiche Untersuchungen, europäische und internationale Berichte zur gesellschaftlichen und sozialen Lage in der BRD mit aller Deutlichkeit, dass Rassismus hier kein Randphänomen darstellt, sondern sich auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in mannigfaltiger und sich wandelnder Form manifestiert. In unserem Seminar richten wir somit den Blick auf Rassismus als ein komplexes System, das auf individueller, kultureller und struktureller Ebene der Gesellschaft wirksam ist und alle in ihr lebenden Menschen auf unterschiedliche Weise betrifft. Hierbei sind die Perspektiven von Menschen, die Rassismuserfahrungen machen, besonders bedeutsam. Die methodisch abwechslungsreiche und mit Beispielen illustrierte theoretische Auseinandersetzung bildet die Grundlage für die Reflexion des eigenen Denkens und Tuns und die anschließende Suche nach Handlungsmöglichkeiten in einer von Rassismus geprägten Gesellschaft.

Termin: (Freitag 10.11.) Samstag, 11.11.- Sonntag 12.11.2017
 
Trainer*innen: Anna Nikolenko, Peter Streubel (Dresden) Veranstaltungsort: noch offen Verpflegung: wird vor Ort angeboten   Unkostenbeitrag: 30 Euro für Verdienende / 15 Euro für Nichtverdienende Kinderbetreuung: organisieren wir bei Bedarf Fahrgemeinschaften: die Bildung von Fahrgemeinschaften regen wir an
hier die Ausschreibung als pdf zum runterladen
 

30.11–01.12: “Neue Rechte”, alte Hetze?

"Neue Rechte", alte Hetze? - Umgang mit Gemeinsamkeiten und Differenzen von AfD, pegida ... und der "neuen Rechten“

30.11.- 01.12.
Wurzen
Gerade nach dem Wahlergebnis bietet dieses Seminar eine gute Grundlage für einen sowohl kritischen als auch differenzierten Umgang mit den Menschen, die ganz neu in das Parlament einziehen werden, und nicht nur dort. Parteien wie die AfD und rechte Bewegungen wie Pegida artikulieren Ängste vor gesellschaftlicher Veränderung. Diese lassen sich zwar teilweise nachvollziehen, doch gleichzeitig fällt auf, dass sie immer wieder mit personellen und ideologischen Bezugspunkten zum Neonazismus einhergehen. Insbesondere Pädagog*innen, Erzieher*innen und Personen,die eine Vorbildfunktion haben, stehen damit vor dem Problem politische Äußerungen etwa zur Flüchtlingsdebatte, zum Islam oder zur Globalisierung richtig einschätzen zu können: Während neonazistisches Gedankengut begründet zurückgewiesen werden kann, fordern konservative Positionen, auch wenn man sie nicht teilt, eine offene Erörterung. Im Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele gezeigt werden, was "Neonazismus" ist und in welchem Verhältnis dieser zu zentralen Programmpunkten von AfD und Pegida steht. Auf dieser Grundlage sollen pädagogische Zielgruppen zu einem kritischen, gleichwohl fundierten und differenzierenden Umgang mit der sogenannten Neuen Rechten befähigt werden. Das Seminar besteht aus Vortragsbestandteilen, Medienanalysen, offenen Diskussionsrunden und Gruppenarbeit. Gleichzeitig bietet das Seminar eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen. Wann: 30.11.-1.12.2017, 10:00-16:30 Uhr Wo: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., Domplatz 5, 04808 Wurzen Referent*innen: Robert Großpietzsch und Ulrich Schuster Anmeldung: bis zum 9. November unter team@ndk-wurzen.de Teilnahmebeitrag: 30 EUR für Verdienende/ 15 EUR für Nichtverdienende (für beideTage), sollte kein TN-Beitrag möglich sein, finden wir eine solidarische Lösung Veranstaltet in Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V
hier die Ausschreibung als pdf zum runterladen:Neue Rechte 30.11.-01.12.Wurzen

24.-26.11 Nossen: Neue Rechte, alte Hetze?

Neue Rechte, alte Hetze? - Erscheinungsformen und Strukturen des Neonazismus und der "Neuen Rechten" kennen und handlungsfähig bleiben

  24.-26.11.17 Nossen
Sie nennen sich „konservative Revolutionäre" und „Identitäre“ und pflegen beste Kontakte zur AfD: Die Vertreter der „Neuen Rechten“ sind auf dem Vormarsch. Schon seit Jahren agieren sie im Hintergrund, doch im Zuge der aktuellen Wahlerfolge der AfD und des Protestgeschehens gegen Geflüchtete und deren Unterkünfte treten sie nun offen in Erscheinung - und erhalten großen Zulauf. Zunächst unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit hat sich jenseits von bekennenden Neonazis eine ernstzunehmende Struktur herausgebildet. Nicht in Parteiform, sondern als Bewegung, Strömung und als Organisationsgeflecht im vorpolitischen Raum. Hinzu kommen Zeitschriften und Magazine, Verlage, Institute und neuerdings auch "Hausprojekte". Insbesondere Pädagog*innen, Erzieher*innen und Personen, die eine Vorbildfunktion haben, stehen damit vor neuen Herausforderungen. Sie müssen Strukturen und Erscheinungsformen (er)kennen, u.a. um in ihrem Arbeitsalltag sanktionsfähig zu sein, aber auch um Gegenentwürfe aufzuzeigen. Hinzu kommt das Problem, politische Äußerungen etwa zur Flüchtlingsdebatte, zum Islam oder zur Globalisierung einordnen zu müssen: Während neonazistisches Gedankengut begründet zurückgewiesen werden kann, fordern konservative bzw. "neurechte" Positionen, auch wenn man sie nicht teilt, eine offene Erörterung und eine umfassendere Auseinandersetzung. Egal ob das Compact-Magazin, das Netzwerk "Ein Prozent", das Institut für Staatspolitik, die Identitären oder der rechte Flügel der AFD – sie alle fordern den gesamten politischen Diskurs heraus. Es gelingt ihnen zunehmend, Ängste vor gesellschaftlicher Veränderung zu artikulieren. Dabei wächst ihr Einfluss, nicht nur auf die vielen "Nein zum Heim"-Initiativen, sondern auch auf die politische Willensbildung innerhalb der AfD. Wie lassen sich diese Gruppen einordnen? In diesem Seminar sollen das neu-rechte Milieu, ihre ideologischen Bezugspunkte und die verschiedenen Akteure und Zusammenhänge beleuchtet werden. Das Seminar gibt dabei zunächst einen Überblick über die klassisch neonazistische Szene. Danach wird der Blick auf die "Neuen Rechten" geweitet: Welche Akteure und Strukturen gibt es? Wie neu ist das Denken der "Neuen Rechten" tatsächlich? Wie tritt die "Neue Rechte" in Erscheinung und welche Aktionsformen favorisiert sie? Und schließlich: Welche Schnittmengen oder gar Kontinuitäten, welche Unterschiede gibt es zu einer "alten", neonazistischen Rechten? Das Seminar besteht aus Vortagsbestandteilen, Medienanalyse und herkömmlichen Formen der Gruppen- und Textarbeit, darüber hinaus wird einer offenen Diskussion besonderer Stellenwert eingeräumt.
Kostenbeteiligung: 120 Euro Verdienende / 40 Euro Nichtverdienende Veranstaltungsort: Nossen Unterkunft/Verpflegung: incl. Uhrzeiten: Fr 14.00-21.00 Uhr / Sa 10.00 -18.00 Uhr / So 10.00 - 17.00 Uhr Anmeldung bei kerstin.knye@pokubi-sachsen.de
hier die Ausschreibung als pdf zum runterladen:Intensivseminar Neue Rechte 24.-26.11.17